Drogenkriminalität, Vandalismus, Gewalt, Einbrüche – – – Rückzug der Stadt aus den Brisanzbereichen??

//Drogenkriminalität, Vandalismus, Gewalt, Einbrüche – – – Rückzug der Stadt aus den Brisanzbereichen??

Drogenkriminalität, Vandalismus, Gewalt, Einbrüche – – – Rückzug der Stadt aus den Brisanzbereichen??

Löhne. „Die Stadt Löhne darf sich nicht aus ihrer Verantwortung für die verschiedenen Brisanzbereiche im Stadtgebiet zurückziehen. Neben der Ausgabe von Strafzetteln für Falschparker ist es ist es für die Löhner Bürger mindestens genauso bedeutsam, dass die Stadt in den verschiedenen Problemzonen, wo es zu Vandalismus, Übergriffen und Drogendelikten kam und kommt, konsequent >Flagge zeigt<“, so formuliert Ratsmitglied Georg Held die ordnungspolitische Zielsetzung der Löhner-Bürger-Allianz (LBA): „Die Stadt darf sich nicht im öffentlichen Raum aus ihren Verpflichtungen zurückziehen.“

Georg Held

Günter Schlüter, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LBA verwies darauf, dass seit Jahren im Bereich des Gymnasiums gehäuft Einbrüche und mutwillige Zerstörungen zu beobachten sind, die regelmäßig zu erheblichen, d.h. bis zu sechsstelligen Kostenbelastungen für die städtische Kasse führten. Wirkungsvolle Abwehrmaßnahmen fehlen hier. –

Pausenhalle Gymnasium Löhne

Günter Schlüter

„Auch die benachbarte Skaterbahn – zwischen Gymnasium und Marktkauf gelegen – macht keinen erfreulichen Gesamteindruck. Reste erfolgten Drogenkonsums, Drogenumschlags und massive Verunreinigungen passen nicht dazu, dass hier Löhner Jugendlichen eine sinnvolle Möglichkeit des Sportes und der Freizeitgestaltung geboten werden soll.“ so LBA-Fraktionsmitglied Kirsten Sundermeier.

Kirsten Sundermeier

Auch das Beispiel der sogenannten Melberger Zwillinge zeige, so Sundermeier, wie notwendig und wichtig ein ordnender Einsatz und Zugriff der Stadt sei. Bedauerlicherweise schleppe sich das diesbezügliche juristische Verfahren vor dem Herforder Amtsgericht seit langen Monaten ohne erkennbare Konsequenz dahin. Solch ein Signal sei gänzlich kontraproduktiv für die Gewaltprävention in Löhne. –

Amtsgericht Herford

Trotz verschiedener Bemühungen, so Jutta Horn, sei es immer noch nicht gelungen, den Bahnhofsbereich so zu sichern, dass Löhner Bürger, insbesondere Mädchen und Frauen, ohne Befürchtungen auch abends oder nachts im Bahnhof auf ihren Zug warten könnten. Nicht zuletzt wegen einiger einschlägigen Gewalttaten und Autoaufbrüche, gelte der Löhner Bahnhof als eine angstbesetzte Zone.

Jutta Horn

 

Unser Titelfoto zeigt (von links): Heinz Stuke, Jutta Horn, Eberhard Viering, Kirsten Sundermeier, Günter Schlüter und Georg Held

Von | 2018-06-20T09:30:17+00:00 20.06.2018|Aktuelles|0 Kommentare

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